„Körper, Geist und Seele“ ist in aller Munde und gesundheitsbewusste Menschen tun sehr viel für ihren Körper durch Bewegung, Sport, ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf. Viele halten den Geist fit durch Lernen, Meditationen und ausreichend Pausen. Aber wann beschäftigt man sich eigentlich mal mit seiner Seele? Was will sie eigentlich? 



Gibt es wissenschaftliche Beweise für den Seelenplan? 

Im letzten Blog-Artikel ging es um Astrologie und das, was man aus seinem Geburtshoroskop lernen kann. Egal wie skeptisch man ist, die allermeisten Menschen erkennen wohl an, dass es verschiedene Planeten in unserem Sonnensystem gibt und dass mindestens einmal Sonne und Mond (ja, keine Planeten) großen Einfluss auf unser Leben auf der Erde haben. In diesem Artikel wird es wieder verrückter. Für den Seelenplan gibt es nämlich keine wissenschaftlichen Beweise.  

Auf die innere Stimme hören – zwischen Alltag und unerfüllten Lebenszielen

Aber der Reihe nach: Nach meinem 30. Geburtstag freute ich mich also über neue Erkenntnisse aus meinem Horoskop, über mein Klavier und einen tollen Klavierlehrer, mit dem ich übrigens schon in der zweiten Stunde über Gott und die Welt und Spiritualität philosophierte. In dieser Zeit meldete sich meine innere Stimme immer mal mit der klugen Frage: Und jetzt? War’s das jetzt mit deinen Lebensträumen oder kommt da noch was? Da schwang kein Frust mit. Das war eher mal ermunternd mit dem Ellbogen angerempelt. Grundsätzlich war ich recht zufrieden mit meinem Leben und – nach vielen Ortswechseln – auch einer gewissen Beständigkeit in meinem Leben. Und vor allem: Ich war körperlich wieder gesund. Wen die Weisheiten des Körpers (und meine Gebrechen) interessieren, kann mehr darüber in diesem Blog-Artikel nachlesen. 

Genießt du dein Leben? 

Trotz allem konnte ich das Ganze nicht wirklich „genießen“, obwohl ich durchaus für vieles, auch die Möglichkeiten, die ich in meinem Leben hatte, dankbar war. Jetzt bin ich als Steinbock vielleicht nicht gerade ein geborener Genussmensch, sondern eher ein Arbeitstier, aber auch ein Steinbock spürt, wenn er sich nicht wirklich erfüllt fühlt. (Außerdem ist der Steinbock in meinem Horoskop ja nun auch nicht allein.) Die innere Stimme meldete sich also in regelmäßigen Abständen und wollte wissen, ob es da nicht vielleicht doch noch irgendetwas gibt …  



Spiritualität entdecken – wie meine Suche weiterging

Das vielleicht einzige Gute an der Corona-Zeit für mich war: Ich hatte plötzlich sehr viel Raum in meiner Freizeit, die ich nicht allein mit meinen bereits begonnenen Ausbildungen (Astrologie und systemisches Coaching, wissenschaftlich anerkannt übrigens – mein Sicherheitsbedürfnis war befriedigt) füllen konnte. So verschlang ich gefühlt alles, was mit Spiritualität zu tun hatte, nur um dann festzustellen, dass es immer noch angeblich oder tatsächlich sehr bekannte Menschen gab, die ich nicht kannte. Auf der Reise gab und gibt es nun mal viel zu entdecken. Dabei fiel es mir wieder leichter auf meine innere Stimme zu hören: Manches fühlte sich nicht stimmig an, anderes fand ich moralisch oder ethisch fragwürdig.

Was ist der Sinn in meinem Leben? 

Trotz allem blieb ich auf der Suche: Was mache ich eigentlich hier - inmitten des Chaos? Was ist der Sinn in meinem Leben? Es folgten der Start in eine nebenberufliche Selbstständigkeit als systemische Coachin, ein Arbeitgeberwechsel und der ein oder andere Wechsel von Umständen in meinem Leben, bis ich mich traute, meine sichere Arbeit im Angestelltenverhältnis zu kündigen, ohne zu wissen, was als Nächstes kommen würde. So langsam dämmerte mir, dass ich zwar sehr viele Erkenntnisse aus meinem Horoskop gewonnen hatte, aber im Vergleich wenig mit der Umsetzung beschäftigt war. Meine Arbeit in der Personalentwicklung hatte mir grundsätzlich Freude bereitet und ich hatte auf allen Ebenen sehr, sehr viel gelernt. Wenn man ein Auge zudrückt, passt es sogar zu „Helfen & Heilen“. Auch meine Intuition konnte ich dabei gut gebrauchen, aber irgendwie fehlte mir etwas. 

Was mir im Beruf fehlte – über Sinn und Sicherheit

Da stand ich also nun mit viel Freiheit und ohne Sicherheit, im Hinterkopf den Gedanken, dass astrologisch gesehen eine berufliche Selbstständigkeit gut passen würde. (Die Geschichte von „Soll ich’s wirklich machen oder lass ich’s lieber sein?“ passt besser in ein Buch als in einen Blog-Artikel, weswegen ich sie an dieser Stelle nicht erzähle.) Vieles aus meinem Lebenslauf sprach für Business Coaching, Führungskräfteentwicklung, Karriereberatung. So bin ich erst einmal mit einem entsprechenden Außenauftritt gestartet, weil es vermeintlich „Sinn“ machte. Meine innere Stimme musste vor Schreck kurzzeitig verstummt sein - nicht, weil ich diese Themen nicht wirklich gerne mag, sondern weil einfach etwas Entscheidendes fehlte.  

Warum bin ich eigentlich hier?

In dieser durchaus sehr aufregenden Zeit kam wieder eins zum anderen und ich stolperte auf Umwegen über das Wort „Seelenplan“ in einem kurzen Text einer Frau, die sich damit wohl auskannte. Aus „irgendwelchen“ Gründen ignorierte ich meine begeisterte Stimme noch eine Weile. Wer daran glaubt, dass manches im Leben einfach so sein muss: Eines Tages erinnerte ich mich plötzlich daran, dass meine Eltern mir mal erzählt hatten, dass ich zum Zeitpunkt meiner Geburt nicht Kaysers hieß, weil sie noch nicht verheiratet waren. Das holten sie schnell nach und so fühlte ich mich in meiner Welt immer schon als Kaysers. An dem Tag, an dem mich der Geistesblitz traf, vereinbarte ich einen Termin, um meinen Seelenplan kennenzulernen. Der Name, der in der Geburtsurkunde steht, ist nämlich wichtig für den Seelenplan, um keinen „falschen“ zu bekommen.  



Was bedeutet mein Name? 

Während des Termins gingen mir ein paar Lichter auf. Es ging um meine individuellen Herausforderungen (Stichwort Sichtbarkeit - wie sehr hat es mich gequält ...), meine Talente, die mir gar nicht so besonders vorkamen (ich kann unter anderem anderen dabei helfen, ihre Blockaden zu lösen, und habe eine gute Portion Wissen und Weisheit mitbekommen), meine Ziele (offensichtlich ist es mir wichtig, zwischen zwei Seiten zu vermitteln oder zwischen Menschen oder eben zwischen Wissenschaft und Spiritualität) und mein größtes Herzensanliegen: Ich habe wohl einen guten Zugang zu Spiritualität und darf dieses Wissen mit anderen teilen, bin dabei aber gleichzeitig sehr bodenständig und kann Menschen dort abholen, wo sie gerade stehen. Seit diesem Termin ist einige Zeit vergangen und die Sinn-Frage musste ich mir kein Mal mehr stellen. Dafür durfte ich mich meinen Herausforderungen stellen und so kam mir irgendwann die Idee, diesen Blog zu starten. So nach dem Motto: Jetzt wissen alle Bescheid. 

Spiritualität im Coaching & der Zugang zur inneren Stimme 

Da außerdem mal wieder mein Lern- und Wissensdurst und die Fähigkeit, Dinge miteinander zu verbinden, betont wurde, beschloss ich auch hier, dass ich dieses „verrückte“ Werkzeug lernen möchte, um es mit Klientinnen und Klienten teilen zu können. Gesagt, getan. Wen interessiert, was es noch bewirken kann, findet hier einige Erfahrungsberichte. Wenn wir Spiritualität auch im Coaching zulassen – ganz individuell und jenseits jeder Weltanschauung – entsteht oft ein tieferes Verständnis für das, was wirklich wichtig ist.

Was will meine Seele eigentlich?

Deine Seele will auf jeden Fall Erfahrungen sammeln, weswegen es so wichtig ist, nach Erkenntnissen ins Tun zu kommen. Das soll nicht heißen, dass du ständig irgendwas tun sollst. Pausen, Ruhephasen und Phasen der Reflexion sind sehr wichtig genauso wie das bewusste Tun. Wir neigen dazu, vieles unbewusst zu tun, weil wir es so gewohnt sind, weil „man“ es so macht oder weil wir nicht Nein gesagt haben. Gefühle sind übrigens ein guter Hinweis. Wenn du zum Beispiel wirkliche Freude verspürst, dann tust du etwas, das deiner Seele entspricht. 

Vielleicht möchtest du dich zunächst damit beschäftigen, was ganz genau eigentlich Seele ist. Vielleicht möchtest du dich sofort hinsetzen und sie mal ins Blaue hinein fragen, was sie gerne erfahren oder bewirken möchte: Welche Themen oder Erfahrungen ziehen sich wie ein roter Faden durch mein Leben? Welche Fähigkeiten oder inneren Impulse habe ich bisher vielleicht nicht ernst genommen, obwohl sie immer wieder auftauchen? Was würde ich tun, wenn ich niemandem etwas beweisen müsste? Was gibt mir Energie?

Meditationen können dabei helfen, aber auch künstlerische Tätigkeiten wie Malen und Zeit in der Natur. 

Bleib in Verbindung 

Wenn du wissen möchtest, wie es auf meinem Weg zwischen Wissenschaft und Spiritualität weitergeht, trag dich gerne über das Kontaktformular ein (Stichwort "Blog"). Ich halte dich auf dem Laufenden. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich. 

Mehr über meine offiziellen Stationen erfährst du hier



Nächster Artikel aus der Reihe "Zwischen Wissenschaft und Spiritualität": Zwischen innerer Stimme und geistiger Welt – was ich alles (nicht) erklären kann